15. Oktober 2018

Pfaffeneck Kirchzarten, um 1930

Kirchzarten Pfaffeneck um 1930.
Das Kirchzartener Pfaffeneck um 1930. Foto: Archiv Foto Bank

Unsere heutige historische Ansicht ist wieder eine schöne Fotografie aus dem Fundus des früheren Kirchzartener Fotografenmeisters Albert Bank (1905-1979), der 1931 in der Höfener Str. in Kirchzarten ein Fotogeschäft eröffnete. Sie zeigt die vordere Hauptstraße, vom Pfaffeneck aus gesehen, um 1930.

Im Vordergrund das Uhren- und Schmuckgeschäft des Franz Pfaff, Dessen Vater Hermann Pfaff gründete es um 1878. Er war der Bruder vom „Pfaff-Salesi“, dessen Skulptur – von Gerhard von Ruckteschell angefertigt – auch heute noch übers Pfaffeneck wacht. Franz Pfaff führte das Geschäft bis etwa um 1955, ehe es Schwiegersohn Walter Haas in dritter Generation fortführte. 1997 schloss es für immer und die Mode-Ecke zog dort ein.
Dahinter sieht man das „Haus Rombach“. 1865 gründete Max Ruh hier eine Schlosserei mit Eisenhandlung, die anschließend von Berthold Rombach und danach von Leo Rombach weitergeführt wurde.

Leo Rombach erweiterte den Betrieb um eine Tankstelle und einen Zweiradhandel, seine Frau Martha um ein Haushaltswarenfachgeschäft, das dann in vierter Generation von Sohn Ulrich fortgeführt wurde. Seit 1999 ist eine Postagentur dort ansässig, im linken Gebäudeteil die Fa. Arlow, ein Hörgeräteakustiker
Ganz links im Bild die Bäckerei Bechtold, heute Großmann, dahinter der ehemalige Bauernhof von „s’Sackmanne“, der 1965/66 abgerissen wurde – zugunsten des Parkplatzes bei der Einfahrt Lerchenfeldstraße. Dahinter die alte „Fortuna“, rechts in der Bildmitte das Rathaus.

Hauptstraße/Paffeneck Kirchzarten
Hauptstraße/Paffeneck Kirchzarten 2018. Foto: Hanspeter Schweizer